Die Sache mit dem Glück…

Die Sache mit dem Glück…

… oder unsere persönlichen Glücksregeln.

Leider kennen wir sie alle, die Tage, an denen alles schief läuft und man nicht mehr daran glaubt, dass es je wieder besser werden könnte. Allerdings haben wir gelernt, dass das „Besser-werden“ auch mit uns und unserer Einstellung zusammenhängt.
Ausserdem müssen Redewendungen wie „Des eigenen Glückes Schmieds sein“ oder eben „Den Teufel an die Wand malen“ ja irgendwoher kommen.

So versuchen wir uns an folgende fünf Regeln zu halten, selbst wenn es uns nicht immer gleich leicht fällt…

  1. Richte deine Aufmerksamkeit auf das, was du willst. Nur darauf. Immerhin gibt es genug Literatur zum Thema „Die Kraft der Gedanken“ und sollte tatsächlich etwas dran sein, ziehen wir lieber Dinge an, die wir auch tatsächlich wollen.
  2. Habe Vertrauen! In dich, in deine Familie und ins Universum.
  3. Alles geschieht aus einem Grund – also bleib positiv. Egal, ob man an Schicksal oder Zufall glaubt. Am Ende des Tages geschieht vermutlich nichts einfach so…
  4. Ärgere dich nie länger als fünf Minuten über etwas, was du in einem Jahr nicht mal mehr wissen wirst. Wieso auch? Die Energie, die dich der Ärger kostet bringt nichts. Weder dir, noch den anderen. Also Durchatmen, innerlich (oder zur Not äusserlich) kurz explodieren und weitermachen.
  5. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst. Wenn wir es nicht ändern können – das Wetter, die Verspätung der Bahn, der Nachbar, der immer dann den Rasen mäht, wenn die Kids endlich schlafen – bringt es auch nichts, wenn wir uns länger als fünf Minuten darüber ärgern. Das gilt aber tatsächlich nur, wenn es wirklich nicht zu ändern ist… Wobei, siehe hier.

Wir wissen leider zu gut, dass im Leben unheimlich schlimme Dinge passieren und dass es teilweise schier unmöglich scheint, positiv zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass alles gut ist, bzw. wird. Allerdings nützt es noch weniger, wenn wir uns aufs Negative konzentrieren und die Hoffnung verlieren… Selbst wenn etwas Schreckliches passiert ist.
Im Nachhinein betrachtet, haben wir Unglück erlebt, das eigentlich ein Segen war, aber leider auch ein, zwei Dinge, deren Sinn wir bis heute nicht verstehen – und trotzdem: Es geht irgendwie weiter und mit einem Lächeln im Gesicht vermutlich etwas leichter als ohne.

Und zum Abschluss noch eine kleine Geschichte, die wir irgendwo mal aufgeschnappt haben:

Ein Bauer lebte zufrieden mit seiner Familie und seinem Pferd auf seinem kleinen Hof. Eines Tages lief das Pferd fort und der Bauer und sein Sohn mussten die Felder nun selber pflügen.
„Was für ein Pech!“, schrieen die Nachbarn. „Vielleicht…“, antwortete der Bauer.
Einige Tage später kam das Pferd mitsamt einer Herde wilder Pferde zurück zum Bauern.
„Was für ein Glück!“, schrieen die Nachbarn. „Vielleicht…“, antwortete der Bauer.
Etwas später versuchte der Sohn des Bauern eines der wilden Pferde zu bereiten. Dabei wurde er abgeworfen und brach sich die Beine.
„Was für ein Pech!“, schrieen die Nachbarn. „Vielleicht…“, antwortete der Bauer.
Kurz danach brach Krieg aus und sämtliche jungen Männer wurden als Soldaten einberufen. Der Sohn des Bauern wurde verschont, da seine Beine gebrochen waren.
„Was für ein Glück!“, schrieen die Nachbarn. „Vielleicht…“, antwortete der Bauer.

Wir wünschen euch einen wundervollen Tag!

R&L

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