Dinge, die wir getan haben, kurz bevor wir Eltern wurden…

Dinge, die wir getan haben, kurz bevor wir Eltern wurden…

… oder woran man als werdende Eltern allenfalls denken sollte.

Endlich schwanger! Mit zunehmend dicker werdendem Bauch, gab es plötzlich doch noch Einiges, das erledigt werden wollte. Und im Nachhinein sind wir froh über unsere Vor-Geburt-To-Do-Liste, die uns so manche Diskussion oder böses Erwachen nach der Geburt erspart hat…

… Baby-Nothelfer-Kurs. Re hatte unheimliche Angst, dass ihrem Baby etwas passieren könnte, deshalb wachte beispielsweise ein Angelcare im Babybett über die Jungs. Um im Notfall auch tatsächlich angemessen reagieren zu können, besuchten Re und ihr Mann noch vor der Geburt einen Baby- und Kleinkindnothelferkurs, was beide wärmstens weiterempfehlen können – auch Eltern die etwas gelassener sind.

… Krankenkasse informieren. Wichtig, dass das vor der Geburt passiert, also am besten sofort anrufen und eine vorgeburtliche Anmeldung machen.

… sich über Erziehungsgrundsätze austauschen. Ein Baby ist etwas Wundervolles, doch seine Ankunft bringt so manche Beziehung anfangs durcheinander und stellt einige Paare auf die Beziehungsprobe. Um unnötigen Streit zu vermeiden, haben wir im Vorfeld unsere wichtigsten Erziehungsgrundsätze miteinander besprochen und definiert. Unser wichtigster Grundsatz: Wir werden unsere Kinder lieben, egal wie sie sind und wen oder was sie lieben (werden).

… die ersten Wochen planen. Vonwegen Durcheinander: Schlafentzug, Hormonschwankungen, Neuland – das kann die entspannteste Person von jetzt auf gleich völlig aus dem Konzept bringen. Daher lohnt es sich, die ersten Tage und Wochen etwas zu planen und sich – wenn irgendwie möglich – auch kurze Auszeiten zu gönnen. Allenfalls kann man z.B. vorkochen (lassen), eine Putzhilfe organisieren, einen Babysitter verpflichten etc.

stilltaugliche Kleidung kaufen. Umstandsmode hatte Re auf dem Radar, stilltaugliche Outfits leider nicht. Das führte zu so manchem teuren und sinnlosen Schnellkauf. Lisa hat unterschätzt, wie sehr sich auch die Oberweite nach dem Milcheinschuss verändert… Still-BHs also am besten erst nach der Geburt kaufen oder eine Nummer grösser und mit Verlängerungszwischenstück ausgestattet.

Kliniktasche packen. Bei Maras Geburt ging alles unheimlich schnell, Levis Kaiserschnitt wurde nach einer schlaflosen Nacht, morgens um 3 beschlossen und den werdenden Eltern blieben 4 Stunden, um nach Hause zu düsen, zu packen und zurück ins Krankenhaus zu fahren. Kein Wunder, dass in dieser Hektik die Hälfte falsch eingepackt wurde. Es lohnt sich eine Kliniktasche einige Wochen vor der Geburt zu packen und allzeit bereit zu haben. Wer diesbezüglich noch den ein oder anderen Tipp braucht: siehe hier.

Namen suchen. Geschichten über Babies, die die ersten acht Tage ohne Namen waren, lassen uns persönlich etwas schaudern. Deshalb haben wir uns rasch an die Namenssuche gemacht.

Paten fragen. Sowohl für Lisa, wie auch für Re, war es wichtig, dass die Kleinen Patenonkel und -tanten haben. Diese Personen haben wir im Vorfeld sorgfältig ausgesucht und auch bereits vor der Geburt angefragt.

die wichtigsten Dinge besorgen. Ein Neugeborenes braucht noch kein fix fertig eingerichtetes Kinderzimmer. Aber einige Kleidungsstücke, Nuschis, ein (Beistell-)Babybettchen, Deckchen, eine Tragschale und ein Kinderwagen sollten unserer Meinung nach schon vorhanden sein. Re hatte das halbe Zimmer fertig, aber abgesehen von Bodies kaum Kleidung – wieso auch immer. Deshalb ging’s fünf Tage nach dem Kaiserschnitt, mit echt miesen Schmerzen, im Kinderfachhandel ihres Vertrauens zum Grosseinkauf – keine witzige Sache!

… mit Mamas sprechen. Uns tat es gut verschiedene Erfahrungen zu hören und einige Ratschläge zu erhalten. Lisa war – im Gegensatz zu vielen Frauen – sehr an Geburtsgeschichten interessiert und versuchte so auf moglichst viele, vielleicht unerwartete Situationen vorbereitet zu sein.

… sich übers Wochenbett informieren. Wir haben uns intensiv mit unseren Schwangerschaften und der anstehenden Geburt auseinandergesetzt, einiges gelesen, uns auf Blogs und Foren informiert, aber alles, was danach kommt, haben wir komplett ausgeblendet. Ein grosser Fehler! Wir hätten uns wohl einige (negativen) Überraschungen, unerwartete Gefühlsausbrüche und frustrierende Stillschwierigkeiten ersparen, bzw. etwas mildern können.

… einen Kinderarzt suchen. Je nachdem zu welchem Kinderarzt man möchte, muss man leider ziemlich früh dran sein. Hat man allerdings keine Präferenzen, reicht es auch, wenn man sich nach der Geburt auf die Suche macht.

… sich über Religion unterhalten. Gehört in die selbe Kategorie wie die Erziehungsgrundsätze. Es schadet sicher nicht, wenn sich die Eltern bereits vor der Geburt über die wichtigsten Grundpfeiler einigen – insbesondere dann, wenn eine baldige Taufe oder andere Rituale ein Thema sein könnten.

… Babymoon. Re und ihr Liebster sind dafür zwei Nächte ins Kuschelhotel Gams gefahren und haben versucht, die gemeinsame Zweisamkeit nochmals richtig zu zelebrieren und etwas abzuschalten. Lisa und ihr Mann haben vor der Geburt von Mara einen Städtetrip gemacht – mit (sehr) dickem Bauch allerdings nicht unbedingt die beste Idee… Bevor Lou zur Welt kam, nahmen sie’s entspannter und haben zu dritt einige Tage im Familienhotel Alpenrose verbracht.

… Wellnesstag mit einer guten Freundin. Lisa und Re haben einen Tag im Spa verbracht und sind eigentlich nur von Pool zu Pool gewatschelt, um die „Schwerelosigkeit“ zu geniessen und über Gott und die Welt, na gut Mode und Schule, zu reden.

… Maniküre / Pediküre. Wir haben uns nicht nur seelisch, sondern auch körperlich auf die Zeit im Krankenhaus vorbereitet, wozu für uns auch Hand- und Fusspflege gehörten.

… einen Termin im Waxing-Studio. Siehe Maniküre / Pediküre…

… so viel wie möglich geschlafen. Während der letzten Wochen unserer ersten Schwangerschaften, haben wir zig Naps eingelegt und uns häufig ausgeruht. Als wir dann ein Kleinkind zuhause hatten, war das allerdings wirklich fast nie mehr umsetzbar.

… Fotos vom Babybauch machen. Im Nachhinein finden wir, dass wir unsere kugelrunden Bäuche noch etwas häufiger hätten fotografieren sollen und wir bereuen es fast ein wenig, dass wir kein professionelles Shooting machen liessen. Die Chance kommt vielleicht nie mehr, also haltet den Bauch unbedingt fotografisch fest…

Was habt ihr vor der Geburt alles erledigt?

R&L

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