The same procedure as every year…

The same procedure as every year…

… oder was uns an Weihnachten wichtig ist.

Weihnachten steht vor der Tür und wir freuen uns sehr, die kommenden Tage mit unseren liebsten Menschen zu verbringen. Lisa wird das Fest der Liebe zuhause mit ihrer Familie feiern – Heiligabend im kleinen Rahmen und die restlichen Feiertage mit der erweiterten Familie. Re wird mit ihren Jungs in den – hoffentlich – verschneiten Bergen feiern.
Was Weihnachten für uns bedeutet und welche Traditionen wir pflegen, oder in Zukunft gerne einführen möchten, berichten wir im heutigen Personal Talk.

Weihnachten ist für mich, Re, eines der schönsten Feste überhaupt. Ich denke, dass das vor allem daran liegt, dass meine Eltern diesen Zauber, der mich glauben liess, dass „Papa Noël“ nachts heimlich da war, und alle Geschenke unter den geschmückten Baum gelegt hat, sehr lange aufrecht erhalten haben. Eine weitere Besonderheit war, dass wir uns alle festlich anzogen, immer einen Haufen Leute zu Besuch hatten, ausgefallene Menues auf den Tisch kamen und der 24. und 25. Dezember so zum absoluten Highlight des Jahres wurden.
Seit dem letzten Jahr versuche ich dieses Gefühl meinen beiden Jungs weiterzugeben. Deshalb verlässt mein Mann am 24. am Nachmittag mit Levi und Shay das Haus und alle drei dürfen erst wieder zurückkehren, wenn Baum und Co. fertig geschmückt sind. Abgesehen davon versuche ich uns tatsächlich etwas aufeinander abgestimmt zu kleiden, mit Kerzen und Musik eine besinnliche Stimmung  zu schaffen und alles andere so natürlich und entspannt wie möglich zu lassen. Ob die Geschenke zum Beispiel nun vor, während, oder nach dem Essen ausgepackt werden, ist mir persönlich nämlich ziemlich egal und auch sonst finde ich, dass alle genau das tun sollten, worauf sie Lust haben, ganz egal, ob sie dabei lieber auf dem Sofa liegen, auf dem Boden sitzen oder durch das Wohnzimmer tanzen.
Ausserdem sind in unserem Haus ganz besonders an Weihnachten alle herzlich willkommen – Hauptsache es muss an Heiligabend niemand aus meinem Bekanntenkreis alleine zuhause sitzen.
In diesem Jahr werden wir Weihnachten mit lieben Freunden in den Bergen verbringen, dennoch ist es mir ein Anliegen, dass am 24. am Abend ein geschmückter Baum auf meine Kleinen wartet und wir den Rest so unkompliziert wie möglich handhaben…
Bevor wir Eltern wurden, haben mein Liebster und ich Weihnachten 2013 auf den Malediven und 2014 auf Mauritius verbracht und ich kann mir durchaus vorstellen sowas in einigen Jahren mit meinen drei Jungs zu machen und der Hektik hier zu entfliehen. Noch schöner fände ich es aber tatsächlich, wenn uns Familie und Freunde begleiten würden.

In meiner, Lisas, Kindheit war der 24. Dezember immer für die Familie reserviert – nur Mama, Papa, meine Schwester und ich. Mein Papa bereitete im Wohnzimmer alles vor, währenddem meine grosse Schwester, meine Mama und ich bei meiner Patentante zum Kekse essen eingeladen wurden. Nach einem kurzen Anruf (so vermute ich es heute) durften wir wieder durch den – hoffentlich vorhandenen – Schnee stapfend nach Hause. Die Wohnzimmertür blieb solange bis ein Glöckchen klingelte zu. Das war das Zeichen, dass wir nun reinkommen durften.
Und dann überkam mich jedes Jahr dieses wohlige, vertraute, warme Gefühl: Der Baum war hübsch geschmückt, die Krippe und die Geschenke lagen darunter, Kerzen und Wunderkerzen brannten, es lief die „Zäller Weihnacht“ und das Fenster war einen Spalt breit geöffnet. Das Christkind hätten wir gerade verpasst, es sei vor wenigen Minuten aus dem Fenster geflogen, erklärte uns mein Vater jedes Jahr. Einige Engelshaare seien aber an einem Tannenast hängen geblieben…
Genau dieses Weihnachtsgefühl möchte ich meinen Mädchen weitergeben. Darum haben mein Liebster und ich einige Traditionen unserer Kindheit übernommen und führen diese nun in unserer kleinen Familie weiter. So soll der Heiligabend in Zukunft auch nur unserer kleinen Familie gehören. Wir werden am Morgen im Wald gemeinsam einen Baum aussuchen und währenddem die Kleinen ihren Mittagsschlaf machen, wird dieser geschmückt. Am Abend sollen Weihnachtslieder laufen, es wird gemeinsam gegessen (auch da möchte ich ein wiederkehrendes Menü einführen…) und die Geschenke werden geöffnet.

Welche Traditionen rund um Weihnachten möchtet ihr nicht missen?

R&L

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2 Comments

  • 8 Monaten ago

    Ich/wir lieben die Weihnachtszeit. Wir haben scohn zu zweit unsere Traditionen gepflegt und seit unser Sohn da ist, machen wir es zu dritt.

    Wir feiern jeden Adventsonntag zusammen. Dann wird das Cheminée angefeuert und wir zünden die Kerze am Adventskranz an. Es läuft Weihnachtsmusik von Elvis, wir kochen zusammen und es gibt ein kleines Adventsgeschenk für jeden.

    Dieses Jahr ist es so schön zu sehen, wie der Kleine mit Freude und Eifer dabei ist. Er realisiert dieses Mal alles, was bei den letzten zwei Weihnachtsfeiern nicht wirklich der Fall war.

    Ich liebe es meine Willow Tree Krippe aufzustellen. Das muss immer sein und ich schaue, dass sie für den 1. Advent ready ist.

    Wir holen auch immer zusammen den Baum. Dies ist z.B. letzten Sonntag passiert. Mir ist der Aufwand zu gross, um erst am 24.12. alles zu schmücken. Obwohl ich es so wie Lisa es in ihrer Kindheit erlebt hat, wunderschön finde. Weiss auch nicht, wie wir dem Kleinen das mit dem Christkind verklickern wollen. Mal schauen.

  • 7 Monaten ago

    liebe prinzessinN
    bitte entschuldige die späte antwort, aber bei unserer kommentar-funktion war anscheinend der wurm drin…
    ich hoffe, dass ihr ein wundervolles weihnachtsfest hattet und gut ins neue jahr gestartet seid!
    herzlich re

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