Ein Wochenende im Legoland…

Ein Wochenende im Legoland…

… oder zu Besuch bei Kai, Zane und Co.

Levi ist bereits jetzt ein riesiger Ninjago-Fan, auch wenn Re bis heute keine Ahnung hat, wie es dazu kommen konnte. Um ihm und seinem kleinen Bruder Shay eine Sommerferien-Überraschung zu machen, ging’s vorletztes Wochenende für eine Nacht nach Günzburg ins Legoland.

Lage
Von uns aus dauert die Fahrt ins Legoland Günzburg knapp drei Stunden. Durch diverse Baustellen und Sommerreiseverkehr haben wir etwas länger gebraucht. Die Kids waren aber mit Essen, Schlafen und Bordunterhaltung so gut beschäftigt, dass nur während der letzten Minuten die Frage „Wann sind wir denn endlich da?“ in Dauerschleife lief.

Park
Ehrlich gesagt, dachte ich, dass der Park um einiges grösser ist. Für unsere Kleinen hat er aber vermutlich die optimale Grösse und die Themenbereiche bieten eine spannende Abwechslung. Als Hotelgäste haben wir am ersten Tag den oberen Eingang verwendet und sind daher „von hinten“ gestartet. Der Park war gut besucht, dennoch mussten wir nie länger als 45 Minuten für eine Achterbahn anstehen. Enttäuschend war dann allerdings manchmal, dass die eigentliche Fahrt nur wenige Sekunden dauerte – so zum Beispiel das Flying Ninjago: Fast eine Stunde gewartet und dann gerade Mal vier Minirunden gedreht. Ausserdem sind viele der Attraktionen, auch in Begleitung eines Erwachsenen, erst ab vier Jahren – sehr zum Leidwesen von Levi und Shay.
Dennoch hatten die beiden eine Menge Spass und verkürzten sich die Wartezeiten mit Herumtoben auf der Springwasser-Anlage.

Übernachtung
Da unsere Kleinen nicht nur Ninjago, sondern auch Piraten ganz toll finden, haben wir uns für die Übernachtung im Hotel Pirateninsel entschieden. Der Check-in findet für alle Hotelgäste in einem separaten Check-in-Haus statt, dort erhält man alle wichtigen Unterlagen, Informationen, Voucher, Zimmer- und Parkkarten. Danach kann das Auto geparkt und das Zimmer ab 15.30 Uhr bezogen werden.
Vom Hotel waren wir allesamt begeistert! Das Zimmer war geräumig und in einen Kinder- und Elternbereich eingeteilt. Im Kinderbereich gibt es ein Etagenbett in Schiffsform mit zwei grossen Kisten Lego und einem eigenen Flatscreen-TV inklusive Legosender. Im Durchgang befinden sich das geräumige Duschbad, ein Schrank, der Safe und die Minibar und dahinter wartet im Elternbereich ein grosses Doppelbett, ein weiterer Flatscreen-TV und eine kleine Sitzecke.
Levi und Shay konnten sich an den bunten Piraten-Tapeten und der beleuchteten Pirateninsel-Karte kaum sattsehen und haben immer wieder Neues entdeckt. Ausserdem haben beide – zum ersten Mal an einem fremden Ort – friedlich durchgeschlafen und mussten am Morgen von uns geweckt werden.
Das Zimmer ist wirklich toll und hat auch mich sehr begeistert!

Essen
Nach einer erfrischenden Dusche ging’s in die stilechte Piratentaverne. Währenddem sich die Grossen mit Menü- und Getränkeauswahl beschäftigten, wurden die Kleinen allesamt mit Piratenkopftüchern ausgestattet und konnten die Wartezeit im Spielzimmer überbrücken.
Wir entschieden uns fürs dreigängige Piratenmenü, das aus gemischten Vorspeisen, Tajine mit Rind, einer Hähnchenplatte für die Kleinen, zahlreichen Beilagen und zwei Dessertplatten bestand.
Das Essen war im Grossen und Ganzen wirklich lecker und das Preis-Leistungsverhältnis sehr fair.
Zum Frühstück ging’s erneut in die Pratentaverne, wo uns ein ausgiebiges Buffet mit vielen verschiedenen frischen und leckeren Speisen erwartetet. Ich habe zwar brav nur schwarzen Kaffee und viel Wasser getrunken, um mein Intervallfasten nicht zu unterbrechen, aber den Jungs hat es sehr geschmeckt. Und Dank Spielraum hatten wir Erwachsenen tatsächlich auch am Morgen ein bisschen Zeit für uns, währenddem die Kleinen bestens unterhalten waren.

Abendunterhaltung
Nach dem gemütlichen Essen gingen wir auf den grossen Piratenspielplatz, wo sich die Kinder bis zum Feuerwerk so richtig ausgetobt haben. Wir Eltern haben noch mit einem Glas Wein angestossen und unseren Piraten beim Spielen zugesehen.
Kurz vor zehn bestaunten wir dann das angekündigte Feuerwerkspektakel und fielen direkt danach müde und zufrieden in die bequemen Hotelbetten.

*Wir haben unseren Aufenthalt im Legoland Günzburg selbst gebucht und bezahlt und der Text widerspiegelt unsere ehrliche, persönliche Meinung.

Highlights
Das grosse Hotelzimmer, der tolle Piratenspielplatz, die Begegnung mit einem Ninja, die Kanutour mit Freunden und das wilde Herumhüpfen auf der Springwasseranlage werden unseren Jungs bestimmt noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben – mindestens spricht Levi bis heute jeden Tag davon.

Fazit
Das Legoland Günzburg hat mich – insbesondere nachdem ich zig negative Kritiken im Internet gelesen habe – wirklich positiv überrascht.
Allerdings werde ich bis zum nächsten Besuch noch zwei, drei Jahre warten, so dass unsere beiden Jungs die meisten Attraktionen auch mitmachen können.

Welchen Freizeitpark mögt ihr am liebsten?

R&(L)

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