Ein kleiner Post über Nachhaltigkeit…

Ein kleiner Post über Nachhaltigkeit…

… oder wie wir versuchen, einen kleinen Beitrag zu leisten.

Zugegeben, unser ökologischer Fussabdruck ist gross, so gross, dass wir beim Gedanken daran des öfteren ein mulmiges Bauchgefühl haben. Immerhin fahren wir beide je drei Mal die Woche mit dem Auto zur Arbeit, fliegen ein bis zwei Mal pro Jahr zu unseren Familien ins Ausland und kaufen nach wie vor auch Produkte, die in Plastik verpackt sind.
Dennoch versuchen auch wir einen kleinen Beitrag zu leisten und merken, wie wir uns immer häufiger mit dem Thema befassen.

  • Müll trennen. So einfach und wirkungsvoll, weshalb wir beide zuhause stark darauf achten, unseren Abfall zu sortieren und fachgerecht zu entsorgen.
  • Möglichst plastikfrei einkaufen. Leider ist dieser Punkt in unserem Alltag noch immer nicht absolut umsetzbar. Wir achten uns aber sehr darauf und versuchen, wann immer möglich, Plastik nicht in den Einkaufswagen zu legen.
  • Wasser nicht unnötig laufen lassen. Sei es beim Geschirrspülen, beim Zähneputzen, unter der Dusche oder schlicht beim Befüllen unserer Trinkflaschen. Wir versuchen dabei möglichst wenig Wasser zu verschwenden und es nicht einfach achtlos laufen zu lassen.
  • So wenig Fleisch wie möglich. Re zieht das seit einigen Wochen insofern durch, als dass sie kein Fleisch für zuhause einkauft. Da die Kleinen in der KiTa ab und an in den Genuss kommen und ihr Liebster ohnehin fünf Mal pro Woche auswärts isst, ist es für die Jungs – mindestens ihrer Ansicht nach – kein echter Verzicht. Argumente wie „das Fleisch liegt aber ohnehin bereits in der Theke“ lässt sie nicht gelten: Würden es alle liegen lassen, würde es bald nicht mehr dort liegen. Davon ist sie felsenfest überzeugt.
  • Bewusst einkaufen. Das heisst für uns, dass wir, wann immer möglich, auf regionale und saisonale Produkte (vorwiegend in Bio-Qualität) zurückgreifen und uns mittlerweile zehn Mal überlegen, ob die Mango aus Südamerika tatsächlich auch in den Einkaufswagen muss. Wie erwähnt, achten wir aber auch auf sämtliche tierischen Produkte, die wir einkaufen und wählen grundsätzlich die Bio-Variante.
  • Dinge aufbrauchen. Wie häufig haben wir ein Produkt kurz vor Schluss bereits weggeworfen, da es sich „eh nicht mehr gelohnt hat, es nochmals in den Kühlschrank zu stellen“. Damit ist seit einigen Monaten Schluss und wir haben somit nicht nur einen winzigen Beitrag geleistet, sondern tatsächlich auch Geld gespart.
  • Wochenmenuplan erstellen. Wir versuchen jeweils anfangs Woche einen Plan zu erstellen, was wir in der kommenden Woche essen möchten. Es hilft uns, ausgewogen und abwechslungsreich zu kochen, den Überblick über unsere Vorräte zu bewahren, unsere Resteverwertung zu optimieren und ganz klar weniger wegwerfen zu müssen.
  • Second-Hand kaufen. Vor allem beim ersten Kind hatten wir beide häufig das Bedürfnis, alles neu zu kaufen. Beim zweiten waren wir zum Glück schlauer: Einiges hatten wir ja ohnehin schon, anderes wie Kleidung, Bücher, Spielsachen konnten wir günstig Second-Hand kaufen.
  • Weitergeben. Dinge, die wir nicht mehr benötigen, müssen nicht unbedingt in die Tonne – über Freunde, Facebook, Tutti und Ricardo konnten wir fast alles weitergeben und haben hie und da noch ein kleines bisschen Bares dafür erhalten. Win-Win.
  • Das Auto auch mal gegen ÖV tauschen. Etwas, was Lisa schon immer regelmässig gemacht hat und Re nun auch versucht – im Alltag noch ziemlich selten, wenn es aber beispielsweise für einen Termin oder einen Mädelstag nach Zürich geht, immer öfters.
  • Daran denken, dass jeder Beitrag zählt. Man könnte immer noch mehr, viel mehr, was uns sehr bewusst ist. Das bedeutet aber nicht, dass kleine Beiträge nichts Wert sind und darf keinesfalls Argument dafür sein, nichts zu tun. Im Gegenteil: Wenn wir alle ein kleines bisschen besser in Sachen Klimaschutz werden, können wir gemeinsam viel bewirken – davon sind wir überzeugt.

Welche Tipps habt ihr in Sachen Klimaschutz für uns?

R&L

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