Notvorrat…

Notvorrat…

… oder Gedanken, die wir uns in Zeiten von Stürmen, Pandemien und Anschlägen machen.

Bis jetzt haben wir uns so gut wie nie ernsthafte Gedanken zu unseren Vorräten gemacht und unsere Vorratsschränke eigentlich höchstens für die Weihnachts- oder Osterzeit aufgefüllt, oder wenn Aktionen dazu verleitet haben.
Mit der aktuellen Lage hat sich dies allerdings ein wenig geändert…

Bei mir, Re, sind die Vorratsschränke bis jetzt eher spärlich gefüllt gewesen. Dies liegt einerseits daran, dass unsere Essgelüste stets variieren und andererseits daran, dass wir die Tendenz haben Dinge, die ganz hinten liegen einfach zu vergessen und am Ende ungebraucht wegwerfen müssen – was in Sachen Foodwaste echt übel ist.
Letzte Woche führten mein Liebster und ich aber so manche Diskussion zum Thema und es stand für uns beide fest, dass wir die Schränke unbedingt etwas auffüllen müssen. Wir sind grundsätzlich noch immer ziemlich entspannt und versuchen all die Berichte in Sachen Corona so entspannt wie möglich aufzunehmen, dennoch merken wir beide, dass wir ein kleines bisschen besorgter sind als sonst.
So haben sowohl mein Liebster wie auch ich die App Alertswiss runtergeladen und gemeinsam die empfohlene Vorratsliste studiert.
Neu findet man bei uns 18 l Wasser in Flaschen (da wir ansonsten definitiv von Wasser aus dem Wasserhahn leben), 18 l Milch, einige Packungen Reis, Vollkornnudeln, Dörrfrüchte, Bouillon, Zwieback, mehr Butter als sonst und eine Riesenpackung Toilettenpapier.
Wir nehmen uns fest vor diese Vorräte jeweils brav vor Ablauf des Endverbrauchsdatum aufzubrauchen und immer wieder aufzufüllen – in der Hoffnung, dass wir nie eine echte Notsituation erleben müssen.

Ich, Lisa, habe zuhause immer genügend Vorräte, aber ob das in einer Notsitation tatsächlich reichen würde, war mir bislang unklar. Ich hatte mir ehrlich gesagt noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht, ob wir ausreichend Wasser und Nahrung hätten, würde ein Ernstfall eintreten. Ohne jetzt durchzudrehen (!!), haben sich mein Liebster und ich ausgetauscht, ob und wie lange wir wohl ohne Einkauf auskommen würden… 3 Tage maximal! Essen hätten wir wohl für einen Monat, aber an Getränken mangelt es uns definitiv (ausser natürlich an Wein…). Nach einer Online-Recherche sind wir auf eine Liste des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) gestossen, welche rät, Vorräte für eine Woche im Haus zu haben. So haben wir kurzerhand beschlossen, jeweils rund 12 Liter Wasser auf Vorrat zu haben. Schadet bestimmt nicht! Und wenn es nicht benötigt wird (wovon wir stark ausgehen!!), können wir es regelmässig aufbrauchen. Ausserdem stellen wir ab sofort von Frischmilch auf UHT-Milch um, die wir ebenfalls im Keller lagern können.

Welche Vorkehrung trefft ihr betreffend der aktuellen Lage?

R&L

Related Stories

3 Comments

  • Elke
    12 Monaten ago

    Hallo liebe Re, ich versuche Menschenmassen zu meiden, leider verfällt daher mein Ticket zum James Blunt Konzert. Ich finde es grausam wie kommerziell mit dem Virus umgegangen wird. Aber wir Leben nunmal in dieser Welt. Bei euch werden solche Großveranstaltungen glaube ich nicht mehr erlaubt, bei uns zieht man das noch etwas durch.. es hängen ja auch leider viele Arbeitsplätze dran.Liebe Grüße von Elke

  • Elke
    12 Monaten ago

    Hallo Ihr Lieben, bleibt alle alle schön gesund. Liebe Grüße von Elke

    • 12 Monaten ago

      Danke liebe Elke! Bleib auch du gesund und munter 🙂 xx Lisa

Leave a Comment

Leave A Comment Your email address will not be published