Personal Talk: Auf in den Kindergarten…

Personal Talk: Auf in den Kindergarten…

… oder ein neuer Lebensabschnitt für unsere „Grossen“ und uns selbst.

Nach den Sommerferien ist es soweit: Mara und Levi starten in ihrem neuen Kindergarten. Das bedeutet für sie viele Neues, Vorfreude und Aufregung, für uns Erwachsene bringt das aber auch so einige Veränderungen mit sich.

Ich, Re, freue mich unheimlich für Levi, dass es bald losgeht!
Als ich allerdings vor einigen Wochen Post vom Kindergarten erhielt, mit zig Anweisungen, Verboten, Empfehlungen, etc. fühlte ich mich gleichzeitig ziemlich überfordert und überfahren. Mir wurde bewusst, dass ich plötzlich noch mehr zu organisieren habe und Panik überkam mich, ob ich jeweils an alles denken würde, ob wir das als Familie schaffen werden, ob alles weiterhin so glatt laufen wird, wie bis anhin…
Bis jetzt sind Levi und Shay an drei Tagen pro Woche in derselben KiTA. Sie fühlen sich dort wohl und mein Mann und ich haben vollstes Vertrauen ins gesamte KiTa-Team. Ab August wird Shay in eine neue KiTa wechseln und Levi, an den Tagen, an denen ich arbeite, zusätzlich zum Kindergarten auch noch den Hort besuchen.
Das bedeutet, dass wir beide Kinder an verschiedenen Orten abgeben und abholen müssen, beide verschiedene neue Bezugspersonen erhalten und teilweise bestimmt andere Regeln und Anforderungen gelten.
Für mich steht fest, dass ich Levi, noch eine ganze Weile in den Kindergarten begleiten und am Mittag abholen werde. An den Tagen, an denen ich arbeite, muss er allerdings grundsätzlich selbständig daran denken, dass er nicht von mir, sondern von den Betreuerinnen des Horts abgeholt wird. Allein dieser Gedanke hat mich kurzfristig in leichte Panik versetzt. Zum Glück konnte mich Lisa rasch beruhigen, da sie oder ihre Familie an diesen Tagen Mara vom Kindergarten abholen wird und Levi durch sie darauf hingewiesen werden kann, dass er in den Hort muss. Ausserdem haben mir andere Mamis Tricks weitergegeben, wie man dem Kind helfen kann daran zu denken (z.B. Punkt auf der Hand = Mittagessen im Hort).
Ich weiss, dass viele meiner Ängste völlig unbegründet sind und bestimmt alles gut wird, dennoch merke ich, dass ich diesem neuen Lebensabschnitt nicht nur entspannt entgegen schaue…
Bis dahin üben Levi und ich mehrmals wöchentlich den Weg in den Kindergarten (und den zum Hort), sprechen darüber, dass er mit niemandem, den er nicht kennt, mitgehen darf und besprechen alles, was uns dazu jeweils in den Sinn kommt – immer und immer wieder.

Für mich, Lisa, ist es wirklich Zeit, dass Mara in den Kindergarten geht. Sie ist definitiv reif dafür und das, obwohl sie erst morgen 4 Jahre alt wird… Mara freut sich unheimlich und ich mich auch! Stolz hat sie ihren „Kindergartenbändel“ vom Besuch im Kindergarten nach Hause getragen. Ich glaube, sie ist gerade einige Zentimeter gewachsen…
Organisatorisch wird es aber keinesfalls einfacher als vorher. Es muss im Alltag immer einberechnet werden, dass jemand Mara in den Kindergarten bringt und dann ein paar Stunden später wieder abholt. Am Nachmittag ist sie dann gemeinsam mit Lou zuhause. Doch ich vermute, dass sich auch die Nachmittage ändern werden… Mara wird wohl – vor allem in den ersten Wochen – erschöpft sein, mehr Pausen und Ausgleich brauchen.
Ich machen mir keine Sorgen über die  kommende, spannende Zeit und dem Beginn des kommenden Schuleintritts. Einzig die Teilnahme am Strassenverkehr bereitet mir noch die ein oder andere schlaflose Nacht.
Mara ist sich noch nicht daran gewöhnt, alleine auf der Strasse zu sein und sie verhält sich dadurch nicht immer richtig. Natürlich werde ich sie anfangs noch in den Kindergarten begleiten, bzw. abholen, aber ich bin gleichzeitig der Meinung, dass der Kindergartenweg ohne Mami viel toller ist und ich ihr diese Chance nicht nehmen möchte.
Alles kommt gut – das weiss ich! Jetzt heisst es einfach „luege, lose, laufe“ und das ganz oft üben, üben, üben.

Und falls ihr in derselben Situation seid: Zahlreiche hilfreiche Tipps zum Thema haben wir bei Mini & Stil gefunden.

Und bei euch?

R&L

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