3 Tage Saftkur…

3 Tage Saftkur…

… oder ein kleiner Erlebnisbericht zum Jahresstart.

Da waren sie wieder, die altbekannten Vorsätze fürs neue Jahr: gesünder leben, abnehmen, mehr Sport treiben, etc. Für mich, Re, war klar, dass ich all diese Gedanken nicht ganz so ernst nehmen sollte – immerhin passiert mir das die letzten 25 Jahre jährlich und bisher habe ich es nie länger als zwei Wochen geschafft, an irgendeinem Vorsatz dranzubleiben.

Daher hörte sich eine dreitägige Saftkur ganz toll an. D R E I Tage, nicht mehr. Das sollte sogar für mich und (nach langer Überzeugungsarbeit und stundenlanger Diskussionen) auch für meinen Liebsten zu schaffen sein.
Gesagt, gegoogelt, ausgesucht und bestellt.
Entschieden haben wir uns für zwei Pakete von Hey Life. Für mich das Green Cleanse  Paket, ganz nach dem Motto „Wenn schon, denn schon!“, für meinen Liebsten das Part-Time Cleanse Paket, das ihm eine Mahlzeit täglich erlaubt.
Der Startschuss verzögert sich dann leider zwei Mal, da es zu – Corona-bedingten – Lieferverzögerungen kommt, am Ende der Arbeitswoche kann es dann aber endlich losgehen.

Freitag, 8.1.2020
Um 8.30 Uhr klingelt der Postbote und wir nehmen zwei ziemlich grosse Pakete – gefüllt mit unzähligen Säften – entgegen. Alles wird direkt ausgepackt und, um die Kühlkette nicht zu unterbrechen und den Kühlschrank nicht zum Platzen zu bringen, auf den verschneiten Fenstersims gestellt. Zwei angepasste Pläne von HeyLife helfen uns dabei, die Säfte in eine logische Trink-Reihenfolge zu bringen und das Experiment kann starten.
8.40: Wir trinken beide unseren Guten-Morgen-Shot #HittheLime in einem grossen Glas lauwarmem Wasser – eine ziemlich saure Angelegenheit…
9 Uhr: Einige Minuten später trinken wir beide unseren ersten, richtigen Saft. #GreenElixier, bzw. #ChiaGlow. Wir sind beide ziemlich verblüfft, dass uns die Säfte so gut schmecken. Gesund, etwas ungewohnt, aber absolut lecker. Bis jetzt sind wir beide also noch motiviert und ich freue mich auf den nächsten Saft.
12.10 Uhr: Hubby und die Jungs gönnen sich eine Federkohl-Gnocchi-Pfanne die himmlisch duftet. Ich sitze daneben und exe erst meinen #KickMyGrass Shot (der nach frischem, leckerem Gras schmeckt) und nippe dann immer wieder mal an meinem #SuperGreen Saft. Ich kann mich nicht beklagen, jeder Saft ist wirklich viel leckerer als von mir befürchtet, dennoch fällt es mir schwer neben meiner Familie bei Tisch zu sitzen und die Lust auf feste Nahrung zu unterdrücken.
Nach dem Essen bin ich stolz auf mich! Erste Bewährungsprobe geschafft – läuft bei mir.
14.06 Uhr: Ok, läuft doch nicht so. Mein Bauch grummelt, ich habe undefinierbare Gelüste, fühle mich schlapp und meine Laune sinkt gegen Null. Ich schiele auf meinen Plan und entdecke, dass ich heute den ganzen Tag noch eine Flasche Classic Almond trinken darf. Das beruhigt mich nicht wirklich, mag ich Mandeln im wahren Leben eigentlich nur in ihrer unverarbeiteten vollen Pracht und zu den Vanille-Liebhaberinnen kann man mich leider auch nicht wirklich zählen. Ich schüttle die Flasche, öffne sie vorsichtig und nippe daran. Kaum zu glauben, aber es schmeckt! Irgendwie süss, irgendwie samtig, ein bisschen wie flüssige Nachspeise. Das Tief ist verschwunden und meine Kur kann weitergehen.
Irgendwann am Nachmittag schreibt meine liebe Freundin Sandra, ob wir morgen gemeinsam essen möchten. Klar wollen wir, aber ich darf ja nicht… Wir machen aus dem Abendessen einen Nachmittagstreff und ich frage mich, ob ich wirklich „brav“ bleiben werde.
Den Saft, den ich um 15 Uhr trinken dürfte lasse ich vorläufig weg. Ich bin satt und hab irgendwie so gar keine Lust mehr auf Saft.
Die Jungs und ich machen eine Tour durch Möbelhäuser und die Ablenkung tut mir gut, auch wenn ich immer wieder an Essen denke.
18 Uhr: Wieder zuhause öffne ich den #MasterCleanse, der mich (zu) stark an frühere Abnehmtage erinnert. Ich versuche es immer wieder, schaffe aber knapp einen Drittel.
19.30 Uhr: Ich trinke meinen letzten Saft für heute und bin auch froh darüber – langsam reicht es mir.
22.30 Uhr: Hubby schaut mich verzweifelt an, nachdem er davor ununterbrochen von Essen gesprochen hat. Er verzieht sich in die Küche, von wo mir Raschelgeräusche verraten, dass er sich ein Butterbrot schmiert und schnell verdrückt. Ich bleibe stark. Ich bin stark. Mein Wille ist stark…

8.20 Uhr: Was für eine Nacht! Zum ersten Mal habe ich tatsächlich von Essen geträumt und davon, dass ich die Kur abgebrochen habe. Ich möchte mir aber selbst beweisen, dass ich es schaffen kann. In der Küche verzichte ich auf meinen geliebten Kaffee und trinke meinen Guten Morgen #HittheLime Shot mit viel lauwarmen Wasser.
Gegen 10.30 Uhr trinke ich meinen ersten grossen Saft, allerdings nicht ganz. Ich bin nicht so gut gelaunt, frage mich, ob ich Kopfschmerzen habe, oder ich mir das nur einbilde und bin froh, dass ich mit Levi in den Reitstall fahren kann, um mich abzulenken.
Den Saft am Mittag trinke ich nicht. Ich hab weder Hunger noch das Bedürfnis nach einem Saft.
Um 15 Uhr trifft Besuch ein und all meine guten Vorsätze werfe ich null Komma nichts über Bord. Tschüss Saftkur!

Eine Saftkur am Wochenende zu starten erscheint mir im Nachhinein nicht so clever. Ich nerve mich ab mir selbst, dass ich es nicht geschafft habe, dass ich nicht erst am Montag gestartet bin und dass ich so wenig Selbstdisziplin an den Tag lege. Trotzdem möchte ich noch nicht ganz aufgeben und nehme mir vor, ab morgen täglich eine Mahlzeit durch einen Saft zu ersetzen und im Frühjahr, wenn es wieder wärmer wird, einen neuen Anlauf zu nehmen. Ich werde berichten…
Hubby ist übrigens gänzlich draussen – ihm reicht’s.

Fazit: Die Säfte von HeyLife fand ich alle, bis auf #MasterClass, wirklich gut bis sehr lecker und ich kann sie absolut weiterempfehlen! Eine Mahlzeit lässt sich einfach und unkompliziert damit ersetzen und dies kann ich mir durchaus öfters vorstellen.
Für mich persönlich macht es allerdings mehr Sinn eine intensive, mehrtägige Kur in einer Arbeitswoche unterzubringen, da ich am Wochenende einfach zu vielen Versuchungen widerstehen muss. Ausserdem glaube ich, dass es einfacher ist einige Tage auf feste Nahrung zu verzichten, wenn das Wetter schöner und die Temperaturen höher sind.

*Werbung wegen Markennennung und Verlinkung. Ich habe die Produkte (leider) alle selbst bezahlt, wurde für diesen Post nicht bezahlt und der Inhalt widerspiegelt meine ehrliche Meinung. 

Habt ihr schon Saftkuren gemacht? Was haltet ihr davon?

R&(L)

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2 Comments

  • Elke
    7 Monaten ago

    Hallo Re, das hast du toll geschrieben.Meine falschen Rundungen werde ich durchs Weglassen meiner Lieblingsnaschereien wieder auf Kurs bringen.Zur Unterstützung lerne ich Schach und bin schon im Level 5.Liebe Grüße von Elke

    • 5 Monaten ago

      liebe elke
      entschuldige! dein kommentar wurde vom spam verschlungen. wie läuft es mit schach?
      herzlich re

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