Alltagsgeschichten: Schaffe, schaffe Häusle baue…

Alltagsgeschichten: Schaffe, schaffe Häusle baue…

… oder über Umbauten, den normalen Wahnsinn dazwischen und Lösungen.

Vor rund 3 Jahren haben mein Liebster und ich, Lisa, das charmante, kleine Grosselternhaus aus den frühen 1960ern mit 5 1/2 Zimmern und gemütlichem Garten gekauft.
Wir kannten das Haus samt seinen Tücken schon, da wir dort bereits fünf Jahre als Mieter gelebt hatten. Mit dem Hauskauf war also schon klar, dass wir so einiges, allem voran das Erdgeschoss, umbauen wollten.
Gemeinsam mit befreundeten Architekten machten wir uns an die Verwirklichung, immerhin war ein gewisses Budget vorhanden – Wünsche und Träume auch…

Und tatsächlich: Nach zahlreichen Diskussionen, diversen Planänderungen, Baustellenchaos und schlaflosen Nächten erstrahlte unser Erdgeschoss im wahrsten Sinne des Wortes in neuem Glanz.

Vorher-Bilder findet ihr übrigens ganz unten.

Ein Jahr später war dann der Garten dran. Einheitlich, clean, aber kinderfreundlich war das Motto.
Mit Hilfe eines kompetenten Gartenbauers und der Beratung unserer Architekten konnten wir eine grosszügige Terrasse verwirklichen – mit genügend Platz für Lounge, Pflanzen und Gartentisch. Der gesamte Rasen wurde erneuert und die Fläche vereinfacht und kindersicher gemacht.
Sechs Wochen war die Wiese gesperrt – bei schönstem Wetter… Erklärt das bitte mal jemand unseren Mädchen?!
Kurze Zeit später dann der Rückschlag: Der Rasen spriesste nicht so, wie wir uns das vorstellten, da diverse Schattenplätze und unbekanntes Unkraut ihm zu schaffen machten, (was bestimmt auch der Grund ist, warum ich keine Fotos vom Endresultat gefunden habe…) So muss wohl oder übel in diesem Frühling nochmals gesät werden. Und wieder wird es heissen: „Nicht auf den Rasen treten!“, „Kommt da runter!“, „Nein, auch nicht mit nur einem Fuss!“.

Im vergangenen Herbst haben wir uns mit unserem vorerst letzten Outdoor-Projekt beschäftigt: Der Hauseingang und die Garageneinfahrt aka Schandfleck des Hauses, Unkrautzucht oder verwinkelte Rampe ins Nirgendwo.
Auch dazu wurden Ideen entwickelt und unzählige Pläne gezeichnet und budgetiert. Ein Kopfsteinpflasterplatz mit einem Kirschsolitär, zwei grosse Hochbeete aus Beton, Treppen um das Grundstück zu verbinden…
Wir waren zufrieden mit unserer Entscheidung, bis von jetzt auf gleich die Ernüchterung kam: Auf der Offerte stand ein Betrag, welcher unser Budget um mehr als die Hälfte sprengte. Was könnten wir streichen? Wo gäbe es günstigere Alternativen? Andere Materialien? Brauchen wir wirklich zwei Hochbeete? Könnten wir auch ohne Treppen auskommen? Sollte das Projekt um ein Jahr verschoben werden? Fragen über Fragen, die uns Tag (und Nacht) beschäftigten.

Im ganzen Stress habe ich allerdings etwas Wichtiges vergessen: Meinen Liebsten!
Er verschwand für mehrere Stunden im Büro und als er wieder zurückkam, hielt er die Lösung, den Plan, die Idee in seinen Händen: S P A R E N ! Ganz einfach 😉

Und da stehen wir nun und sparen, was das Zeug hält – aber das ist eine andere Geschichte.

Und falls euch das Endresultat interessiert, hinterlasst einfach einen Kommentar.

(R) & L

 

 

4 Comments

  • Elke
    2 Jahren ago

    Hallo liebe Lisa, wir haben es ähnlich gemacht und nun 30 Jahre später sind wir glücklich und froh fertig zu sein.Freunde haben neu gebaut und zur gleichen Zeit alles fertig gehabt, was bei uns eben 30 Jahre gedauert hat. Aber heute sind wir glücklich über ein tolles Bad und eine schicke Küche…. die wäre sonst schon mehr abgewohnt. P.S. wirklich gespart hatten wir die ganze Zeit nicht…wir waren virl zu sehr mit dem Leben beschäftigt. Liebe Grüße von Elke

    • 2 Jahren ago

      Liebe Elke, das hört sich toll und auch etwas beruhigend an! In den nächsten 30 Jahren haben wir bestimmt auch noch das ein oder andere Projekt. Das ist ja auch das Schöne am Eigenheim… Ja, das mit dem Sparen…. Mal schauen, wie gut das klappt! Aber ein paar Rappen sollte man für seine (Haus-)Träume schon beiseite haben 😉
      xx Lisa

  • […] Dennoch hilft ihr der Plan ungemein, den Alltag zu erleichtern, nachhaltiger zu leben und Geld für dieses Projekt zu […]

  • […] und viel gelacht. Ausserdem war uns dieser Raum so wichtig, dass wir ihn bereits in der ersten Umbauphase neu organisiert […]

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